Witwen-/Witwerrente

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Die sogenannte Witwen- bzw. Witwerrente wird ab dem Todestag für die folgenden drei Kalendermonate ("Sterbevierteljahr") in Höhe der Rente gezahlt, die dem/der Verstorbenen zugestanden hätte. Bezugsberechtigt sind die hinterbliebenen Ehegatten. Eingetragene Lebenspartnerschaften sind hier gleichgestellt. Im Sterbevierteljahr wird kein eigenes Einkommen der Witwe bzw. des Witwers auf die Hinterbliebenenrente angerechnet. Das Geld kann zum Beispiel zur Deckung der Bestattungskosten verwendet werden. Gestellt werden muss der Antrag beim zuständigen Rentenversicherungsträger.

War der verstorbene Ehegatte bereits Rentenbezieher, können die Witwe oder der Witwer innerhalb von 30 Tagen nach dem Tod beim zuständigen Rentenservice der Deutschen Post einen Vorschuss auf das Sterbevierteljahr beantragen (ein Vordruck hierfür ist bei der Post erhältlich). Dann wird der entsprechende Betrag als einmaliger Vorschuss ausgezahlt. Wer sich nicht selbst um die Witwen-/Witwerrente kümmern kann oder möchte, sollte bei einem Todesfall den Bestatter darauf ansprechen. Dieser kümmert sich in der Regel im Rahmen der Erledigung der Formalitäten auch um die entsprechenden Anträge.