Kriegsgräber

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Als Kriegsgräber bezeichnet man "Gräber von Menschen, die in den Weltkriegen und an den im Gräbergesetz besonders aufgeführten Gewaltmaßnahmen verstorben sind"1. Diese liegen innerhalb Deutschlands. Die Sorge dafür obliegt den Bundesländern, "die wiederum durch Verordnungen Aufgaben an die Gemeinde übertragen haben"2.

Typisch für Kriegsgräber ist neben dem ewigen Ruherecht die einheitliche Gestaltung der Grabstätten. Kriegsgräber wurden darüber hinaus als geschlossene Grabstätte (eigene Friedhöfe oder eigene Abteilungen) angelegt und setzen sich somit vom restlichen Friedhof ab.

Für Kriegsgräber im Ausland ist der Bund zuständig, unter Mitarbeit des Volksbundes deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Fußnoten

  1. Zentralinstitut für Sepulkralkultur (Hrsg.): Großes Lexikon der Bestattungs- und Friedhofskultur: Wörterbuch zur Sepulkralkultur. Teilband III Frankfurt: Fachhochschulverlag, 2010. - ISBN 978-3-940087-67-6 - S. 266f.
  2. Ebenda - S. 266f.

Quelle

  1. Zentralinstitut für Sepulkralkultur (Hrsg.): Großes Lexikon der Bestattungs- und Friedhofskultur: Wörterbuch zur Sepulkralkultur. Teilband III Frankfurt: Fachhochschulverlag, 2010. - ISBN 978-3-940087-67-6 - S. 266f.