Friedpark

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Baumbestattungsanlage "Trauerhain" in Frankfurt/Main

Mit Friedpark werden hauptsächlich Bereiche auf städtischen oder kirchlichen Friedhöfen bezeichnet, auf denen bestimmte Formen der Naturbestattung, vor allem Baumbestattungen, möglich sind.

Mit der Wortschöpfung Friedpark ist für den allgemeinen Sprachgebrauch ein Sammelbegriff gefunden worden, der die Begriffe Friedhof und Park verbindet.

Seit etwa dem Jahr 2003 bemühen sich einzelne Friedhöfe, insbesondere in städtischer Trägerschaft, den Baumbestattungen "privater" Anbieter eigene Angebote entgegenzusetzen. Dabei werden in der Regel Areale mit altem Baumbestand genutzt, aber auch komplette Neuanlagen sind zu finden.

Die Friedhofsverwaltung in Kassel beschreibt ihre Friedparkgräber folgendermaßen: "Der Boden ist mit Rasen bedeckt, der erhalten bleiben muß. Das Mähen des Rasens wird nur einmal pro Monat durchgeführt - also maximal 5 bis 6 Schnitte pro Jahr. Durch die vorhandenen Bäume und Sträucher wird der Eindruck einer parkartig gestalteten Landschaft vermittelt, der sich durch Einfügen der Grabstätten nicht wesentlich verändern soll. Das Gräberfeld präsentiert sich als gestaltete Natur."1

Es werden dabei nicht ausschließlich Beisetzungsstätten für Urnen angeboten, teilweise werden auch Erdbestattungsmöglichkeiten eingeräumt.

Fußnoten

[1] http://www.friedhofsverwaltung-kassel.de/graeber_erde_friedpark.htm