Denkmalschutz

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Denkmalschutz dient dem Schutz, Erhalt und der Sicherung von (Kultur-)Denkmalen.1

Der Denkmalschutz kann sich auf ganze Friedhöfe, einzelne Grabfelder, Grabstätten oder Grabmale erstrecken, wenn "sie aus abgeschlossenen Zeitepochen stammen, ihnen eine besondere Bedeutung zukommt, und ihre Erhaltung im allgemeinen Interesse liegt"2. Bei Grabmalen können als Kriterium zum Beispiel die historische, volkskundliche oder künstlerische Bedeuntung in Betracht kommen.3

Mit dem Denkmalschutz gehen diverse Vorschriften einher, die vor allem dafür sorgen sollen, dass das denkmalgeschütze Ensemble bzw. Objekt nicht beseitigt und auch möglichst nicht verändert werden darf. Bei Friedhöfen kann der Erhalt denkmalgeschützter Grabstätten zu hohen Kosten führen, da dieser nicht über den Gebührenhaushalt finanziert werden darf. Deshalb bieten viele Friedhofsverwaltungen sogenannte Grabmalpatenschaften für historische Gräber an.

Fußnoten

  1. Zentralinstitut für Sepulkralkultur (Hrsg.): Großes Lexikon der Bestattungs- und Friedhofskultur: Wörterbuch zur Sepulkralkultur. Teilband III Frankfurt: Fachhochschulverlag, 2010. - ISBN 978-3-940087-67-6 - S. 93, Stichwort "Denkmalschutz".
  2. Zentralinstitut für Sepulkralkultur (Hrsg.): Großes Lexikon der Bestattungs- und Friedhofskultur: Wörterbuch zur Sepulkralkultur. Teilband III Frankfurt: Fachhochschulverlag, 2010. - ISBN 978-3-940087-67-6 - S. 94, Stichwort "Denkmalschutz (von Friedhöfen bzw. Grabstätten)".
  3. Ebd.