Dauergrabpflege

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Friedhofsgärtner bei der Dauergrabpflege

Es gibt vielerlei Gründe, weshalb sich Menschen nicht ausreichend um die Pflege des Grabes eines Angehörigen kümmern können. Für diese Menschen kommt eine Dauergrabpflege in Betracht.

Unter Dauergrabpflege versteht man die mehrjährige Betreuung einer Grabstelle durch einen Friedhofsgärnerei-Betrieb. Etwa 4.500 Fachbetriebe, die bundesweit in 24 Treuhandstellen oder Genossenschaften zusammengeschlossen sind bieten diesen Service an.1 Die Kosten für die Pflege richten sich nach Laufzeit und Leistungsumfang.

Je nach Ausgestaltung kann die Dauergrabpflege beinhalten:

- Befreiung des Grabbeetes von Verschmutzungen (Laub, Äste, Unkraut, etc.)

- Düngung der Pflanzen

- Schnitt der Pflanzen nach fachmännischen Gesichtspunkten

- Gießen der Pflanzen

- Erneuerung der Anlage nach Einsenkschäden

- Schmuck des Grabes mit Wintergrün und dauerhaften Gestecken

- Grabschmuck (Kränze, Gestecke, Pflanzschalen, Blumensträuße) zu den Totengedenktagen oder persönlichen Gedenktagen

- Jahreszeitliche wechselnde Bepflanzung mit Frühjahrs-, Sommer- und Herbstblumen


In einer Dauergrabpflegevereinbarung/Treuhandstelle sollte folgendes geregelt sein:

- individueller Leistungsumfang

- regelmäßige Überprüfungen der Pflegeleistungen

- einmaliger Vertragsabschluss

- Friedhofsgärtner-Nachfolge bei Betriebsaufgabe

- sichere Anlage des eingezahlten Geldes nach festen Kriterien

Es gilt zu bedenken, dass bei entsprechender Vertragsgestaltung die Hinterbliebenen den Vertrag nicht rückgängig machen können - das kann gewünscht oder ungewünscht sein. Auch ist es gegebenenfalls sinnvoll, den Vetrag so zu gestalten, dass er anpassbar bzw. zu ergänzen ist.

Fußnoten

  1. vgl. www.grabpflege.de, Website der Arbeitsgemeinschaft Friedhofsgärtner-Genossenschaften und Treuhandstellen, Godesberger Allee 142-148, 53175 Bonn, Stand: 3. Januar 2013