Betreuungsverfügung

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Die Betreuungsverfügung (auch: Betreuungsvollmacht) setzt in der Situation an, dass jemand nicht mehr in der Lage ist, die Aufgaben des täglichen Lebens zu meistern. In dieser Verfügung kann man erklären, was für den Fall der Notwendigkeit einer rechtlichen Betreuung (früher: Vormundschaft) zu regeln ist, vor allem, wer als Betreuer fungieren soll.

Das Bürgerliche Gesetzbuch sieht die rechtliche Betreuung vor, wenn ein Erwachsener aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung oder Krankheit seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr besorgen kann. Auf Antrag oder auch eingeleitet von einem Verwandten, Arzt oder einem Krankenhaus bestellt das Vormundschaftsgericht dann einen Betreuer. Wer die Auswahl des Betreuers und dessen Vorgaben nicht dem Gericht überlassen möchte, kann diese und weitere Fragen bereits frühzeitig regeln. Man kann zum Beispiel den Umfang der Tätigkeit des Betreuers (Pflegeleistungen, Gesundheitssorge) und auch einen Ersatzbetreuer bennen.

Wenn ein Betreuer zu Lebzeiten nicht explizit auch mit der Abwicklung der Bestattung beauftragt wurde, endet mit dem Tod des Betreuten die Zuständigkeit/Tätigkeit des Betreuers.

Weblink

  1. Webseite des Bundesjustizministeriums